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Aktuelles

Die Steinzeit mal hautnah erleben   (Bericht Siegener Zeitung)

Oliver Junker-Matthes zeigte den Schülern der Bad Berleburger Realschule praktisch und in sehr eindrucksvoller Art und Weise, welche Werkzeuge in der Steinzeit zum Einsatz kamen. Foto: mcvb
Oliver Junker-Matthes zeigte den Schülern der Bad Berleburger Realschule praktisch und in sehr eindrucksvoller Art und Weise, welche Werkzeuge in der Steinzeit zum Einsatz kamen. Foto: mcvb

Oliver Junker-Matthes ist natürlich nicht aus der Steinzeit, aber die Familie hat 2006 das Abenteuer gewagt, wie die Menschen aus dieser Zeit zu leben.

 

mcvb - Heute ist ein Leben ohne Strom und modernste Technik, die einem das Leben so viel einfacher macht, für viele Menschen kaum vorstellbar. Aber wie war es eigentlich früher, wo es all das noch nicht gab und das Essen nicht mal eben im nächsten Supermarkt gekauft werden konnte? Geschichtsunterricht mal anders – so lautete das Motto der Städtischen Realschule Bad Berleburg am Dienstag. Wie jedes Jahr steht das Thema Steinzeit auf dem Lehrplan der sechsten Klasse und da kam dem Lehrer-Team der Realschule die Idee, einen echten Profi einzuladen, der die Steinzeit hautnah erlebt hat. Oliver Junker-Matthes ist natürlich nicht aus der Steinzeit, aber er und seine Familie haben 2006 das Abenteuer gewagt, für acht Wochen wie die Menschen aus dieser Zeit zu leben. Sie nahmen vor rund einem Jahrzehnt am TV-Projekt „Steinzeit – das Experiment“ teil (die Siegener Zeitung berichtete seinerzeit).

 

Wie mit Feuersteinen ein Feuer entfacht wird

Die Schüler der sechsten Klasse schauten sich im Vorfeld der Fragestunde das Experiment an und sahen, wie damals für Essen und Trinken gesorgt wurde und was unternommen wurde, ohne die Handys, die heute vermeintlich die Langeweile bekämpfen. Oliver Junker-Matthes kam original gekleidet in Sachen aus Leder, wie es früher die Steinzeitmenschen trugen. Die Kinder stellten neugierig ihre Fragen und fanden heraus, wie mit Feuersteinen ein Feuer entfacht wurde oder wie mit Werkzeugen aus der Natur geerntet wurde. Zudem schilderte Oliver Junker-Matthes, wie es ihm und seiner Familie in der neuen Welt erging und wie ein Leben ohne Elektrizität überhaupt möglich war. Schnell kam die Frage auf, ob die Kinder sich denn nicht langweilten und womit gespielt worden sei. Die Antwort sorgte für einige Schmunzler, denn es wurde Playmobil gespielt – aber nicht mit den kleinen Figuren, die man kennt, sondern mit Tannenzapfen.

 

Ein Einblick in die Welt der Steinzeitmenschen

Da es Handys oder Fernsehgeräte nicht gab, wurde der Wald zum Abenteuerspielplatz. Entsetzt sagten die Schüler, denen in der heutigen digitalen Welt ganz andere Spielzeuge zur Verfügung stehen: „Was? Das könnte ich nicht.“ Die jungen Entdecker bekamen einen Einblick in die Welt der Steinzeitmenschen und eine Vorstellung darüber, wie früher gelebt wurde. Oliver Junker-Matthes sagte nach der Stunde: „Es ist gut, wenn Kinder die Möglichkeit haben, ein Thema nicht nur theoretisch und anhand von Büchern kennen zu lernen. Durch Erfahrungsberichte verstehen sie das Thema besser.“ Und auch Geschichtslehrer Herbert Jäsch sah in dieser Art des Lernens eine schöne Abwechslung.

Mediennutzung war jetzt Thema in Bad Berleburg

(Bericht Siegener Zeitung)

Der Pädagoge und Sozialarbeiter Ralf Willius referierte vor Eltern an der Realschule in Bad Berleburg über die Mediennutzung Jugendlicher. Foto: fhe
Der Pädagoge und Sozialarbeiter Ralf Willius referierte vor Eltern an der Realschule in Bad Berleburg über die Mediennutzung Jugendlicher. Foto: fhe

Eltern werden technisch überholt

Informationspädagoge Ralf Willius gab in der Realschule auch Antworten auf die Frage, was im Umgang mit der Nutzung sozialer Medien zu beachten ist.

 

fhe - Mediennutzung generell, das Smartphone speziell – und dabei vor allem der Umgang mit sozialen Medien – sind für viele Eltern ein rotes Tuch und sorgen nicht selten für Konfliktpotential in den eigenen vier Wänden. Genauso können die versendeten Nachrichten über Messenger-Dienste und Co. aber auch zu großen Problemen, sogar bis hin zum sogenannten Cyber-Mobbing unter Mitschülern und Gleichaltrigen führen.

 

Die Faszination hinter den Geräten verstehen

Um auch Eltern für genau diese Themen zu sensibilisieren, die mit der Erfindung des Internets erst möglich wurden, hatte die Realschule Bad Berleburg jetzt einen Experten rund um die Mediennutzung zu Gast: Informationspädagoge Ralf Willius vom Verein „Smiley“ gab Hintergrundinformationen für Eltern und Antworten auf die Frage, was im Umgang mit der Nutzung sozialer Medien zu beachten ist. „Wichtig ist es, die Faszination hinter den Geräten zu verstehen. Für Erwachsene stellt das Internet vielmehr ein Werkzeug dar, für Kinder und Heranwachsende hingegen ein Spielzeug und einen Spielraum“, erklärte der Sozialarbeiter und Erzieher den Zuhörern.

 

Das Aushalten und Durchziehen ist schwierig

Nicht verwunderlich bei der Aktualität und Brisanz der Thematik, fanden sich zum offenen Elternabend in der Realschule am Mittwochabend zahlreiche Eltern in der Aula der Schule ein. Nicht einfach sei für viele Eltern das Gefühl, technisch überholt worden zu sein. „Es kommt nicht darauf an, die Technik aufzuholen, es geht vielmehr darum über die eigene Erziehung nachzudenken“, erläuterte der Pädagoge. Wichtig sei es, seine Kinder einschätzen zu können, dabei sei das Bauchgefühl oft schon nicht verkehrt. Die eigentliche Schwierigkeit sei dann aber das „Aushalten und Durchziehen“, ist ein Entschluss über das Benutzen eines Spiels, eines Messengers oder sozialer Medien im weitesten Sinne erst einmal getroffen.

 

Eltern müssen Medienkonsum einschränken

Einen Appell richtete Ralf Willius auch an die Eltern selbst, den übermäßigen Handykonsum nicht vorzuleben: Zur gemeinsamen Familienzeit wie beispielsweise am Frühstückstisch habe das Handy – egal ob bei Eltern oder Kindern – nichts verloren. Den Medienkonsum als Jugendlicher selbst einzuschränken, also das Handy beispielsweise bei den Hausaufgaben einfach auszuschalten oder wegzulegen, dazu seien Kinder alleine meist nicht in der Lage – das sei Aufgabe der Eltern. „Wichtig ist es generell, mit den Kindern darüber zu reden und sich selbst ausreichend über die Themen zu informieren, um Risiko und Mehrwert richtig abwägen zu können“, erklärte der Referent.

 

Ruhig auch Spiele oder Apps erklären lassen

Neue Medien nicht pauschal verurteilen und Diskussionen zulassen, war eine der Kernaussagen, die Ralf Willius den Eltern mit auf den Heimweg gab. „Man darf sich als Elternteil ruhig die Spiele oder Apps erklären lassen, Internetseiten gemeinsam lesen – kurzum: sich für die Kinder und deren Medienverhalten interessieren.“ Ein „Muss“ sei es wiederum, dem Nachwuchs Orientierung, aber auch Freiheiten zu geben – und sie dabei nicht alleine zu lassen.

 

Workshops: "Medienkompetenz jetzt!"

Nach dem Elterninformationsabend gab es für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangstufe 5 und 6 gleich am nächsten Tag einen Klassenworkshop zu "Medienkompetenz jetzt!  - Zurechtfinden in der Welt von sozialen Netzwerken, Smartphones und Online-Spielen".

 

Weitere Informtionen zu smiley.ev

Autorenlesung mit Mirjam Mous

Die Autorin Mirjam Mous stellte am 20.09.2016 in der Realschule Bad Berleburg den Klassen 7b und 7c vier ihrer Bücher vor.

Mirjam ist 53 Jahre alt und lebt in den Niederlanden.

 

Die Schriftstellerin ist berühmt für Jugend-Thriller, obwohl sie keine Thriller schreiben wollte! Die vier interessanten Bücher heißen: Room 27, Virus, Boy 7 und Crazy Games. Das Buch Room 27 wurde sogar verfilmt.

 

Mirjam sprach nur zum Teil Deutsch, deshalb benutzte sie oft ihre Hände zum Erklären. Überwiegend sprach sie Englisch, wobei auch niederländische Wörter fielen. Deshalb hat sie eine Übersetzerin, Rickarde Riedesel mitgebracht, die das dann kurz zusammen fasste.

 

Die Schüler und Schülerinnen interessierten sich sehr und stellten einige spannende Fragen. Ein Junge wollte wissen: Und wie geht das Buch aus? Mirjam sagte daraufhin: Tja, da hilft wohl nur: LESEN.

 

 

 

 

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