Willkommen

auf der Webseite der Städtischen Realschule Bad Berleburg

Termine

September

03. - 07.09.2018:               Klassenfahrten Jgst. 10

10.09.2018:                        Ausbildung der Busbegleiter

11.09.2018:                        Klassenpflegschaftssitzungen der Jgst. 5 - 7

13.09.2018:                        Klassenpflegschaftssitzungen der Jgst. 8 - 10

20.09.2018:                        Schulpflegschaftssitzung, 19.00 Uhr, SV-Raum

23. - 29.09.2018:               Schüleraustausch, Fahrt nach Gniezno

Aktuelles

Abschlussschülerinnen und -schüler

Am 3. Juli 2018 hat unsere Schule die Jahrgangsstufe 10 "ins Leben" entlassen. Wir wünschen allen Abschlussschülerinnen und -schülern viel Freude und Erfolg bei der Bewältigung der jetzt anstehenden Herausforderungen.

Holzverarbeitung hautnah

Bad Berleburger Realschüler erkunden die Holzwirtschaft in der Region

Holzverarbeitung hautnah erleben

 

Als (junger) Mensch aus einem der waldreichsten Gebiete Deutschlands sollte man doch wissen, wie heimisches Holz, vor allem die Fichte, die als "Brotbaum der Wittgensteiner Bauern" gilt, verarbeitet wird.

 

An einem Mittwoch Vormittag besichtigten zwei motivierte Technik-Kurse der Jahrgangsstufe 7 der Städtischen Realschule Bad Berleburg mit ihren Lehrern das Unternehmen "Pieper Holz GmbH" in Olsberg-Assinghausen. Der Betrieb ist im Sauerland ansässig, erstreckt sich über mehr als 20 Hektar und bietet 130 Menschen Arbeitsplätze. Verarbeitet wird vornehmlich heimisches Nadelholz zu vielfältigen, hochwertigen Holzprodukten, wie z. B. Spielgeräten, Gartenobjekten und Design-Möbeln. Natürlich wird im modernen Sägewerk auch eine Vielzahl von Schnittholz in unterschiedlichen Maßen und nach entsprechenden Kundenwünschen produziert. Restholzprodukte, die bei der Verarbeitung abfallen, sind Hackschnitzeln, Rinde und Sägemehl, die in eine externe Weiterverarbeitung kommen.

Die Schülergruppen wurden von den engagierten Mitarbeitern, Herrn Kohlstaedt und Herrn Vogt, über das ausgedehnte Firmenareal geführt, wobei der Weg des Holzes durch den Betrieb anschaulich nachvollzogen werden konnte: Lagerplatz, Sortier- und Kappanlage, Sägewerk, Trockenkammern sowie Holzverarbeitungswerk. Die technikinteressierten Schüler waren von den modernen, computergesteuerten Maschinen, der Verarbeitungsgeschwindigkeit im Sägewerk und den Werksdimensionen sehr beeindruckt: "Boah, was für eine riesige Kappsäge! Und wie schnell das Holz dadurch läuft!", kommentierte ein Schüler die Arbeit in der Sortier- und Kappanlage. Das Schnittholz wird in modernen Sägewerken heute in mehrteiligen Arbeitsprozessen durch den Einsatz von computergesteuerten Kreissägen zurecht gesägt. Ein klassisches Gatter sucht man im weitgehend automatisierten Produktionsprozess heute vergebens. Ein liebevolle Tasche mit Holzdomino, Fichtenanzuchtset, Kugelschreiber und diversen Broschüren zu den Ausbildungsberufen rundeten den ersten Teil der Tagesexkursion ab.

Im Anschluss besuchten die Technikergruppen von den Lehrern Herrn Mohrherr und Herrn Schneider das "Zentrum Holz " (Informations- und Demonstrationszentrum Holz e.V.) in Olsberg. Herr Schwarz, ein Mitarbeiter im Holzzentrum, erklärte den Technikern den modernen Einsatz von Holz in der Baubranche. An einem großen, begehbaren Holzmodell konnten unterschiedliche Bauweisen, wie z. B. Fachwerkbau, Blockbauweise, Holztafelbau kennengelernt werden. Auch einen Einblick in das Heizen mit Holz bekam die Gruppe: Pellets-, Hackschnitzel- und Scheitholzöfen wurden vorgestellt. Zudem entzündeten die Schüler unter fachkundiger Anleitung in einem Kaminofen einen kleinen Holzstapel. Das richtige Anmachholz sowie gute, möglichst wachsgetränkte, Anzünder sind für einen professionellen Anzündvorgang entscheidend, so Herr Schwarz.

 

Tim Mohrherr

Super 1. Platz bei Rekordjagd mit Willi Wülbeck

8 Schüler unserer Schule machten das Unmögliche möglich. Vor den Augen vieler Schülerinnen und Schüler, wurde Willy Wülbecks ewiger Rekord über 800m in nur 1:43,65 (Deutscher Rekord)  dieses mal direkt im Vorlauf im Stadion am Stöppel in Bad Berleburg am 14.06.2018  unterboten. Im Jahr 2012 hatte unsere Schule als erste und bislang einzige SchuleWilly Wülbecks Zeit unterboten.

In der  Siegerstaffel liefen: Ben Koch, Mirko Koke, Vincenzo Marino, Silas Schäfer, Marcel Schmeck, Roman Künstler, Jonas Dohle, Nils Sonneborn, in der sagenhaften Zeit von 1:41,28. Unterstützt wurden sie bei ihrem Training vom LG-Trainer Volker Birkelbach und von ihrem Mitschüler Linus Grebe.

"Ich bin völlig baff", meinte Wülbeck. Als er seinen Blick auf die Uhr richtete glaubte er zuerst, dass seine Uhr defekt sei.

Unsere Schule ist sehr stolz auf die herausragende Leistung dieser jungen Fußballer-Staffel. Wir sind alle sehr gespannt in welcher Zeit sie beim Finale in Leverkusen am 13.07.2018 in der 8 x 100m Staffel den Staffelstab über die Ziellinie bringen werden. Vielleicht ist ja eine Steigerung noch möglich und eventuell können sie noch den Weltrekord über 1:40,91 einstellen.

Linus Grebe, Silas Schäfer, Mirko Koke, Marcel Schmeck, Vincenzo Marino, Jonas Dohle, Ben Koch, Roman Künstler, Nils Sonneborn.
Linus Grebe, Silas Schäfer, Mirko Koke, Marcel Schmeck, Vincenzo Marino, Jonas Dohle, Ben Koch, Roman Künstler, Nils Sonneborn.

Sportabzeichen-Wettbewerb 2018

Wieder einmal war unsere Schule beim Sportabzeichen-Wettbewerb sehr erfolgreich. Mit einer Quote von 94 % konnte unsere Schule bundesweit unter den Realschulen einen 4. Platz erringen.

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Zeitungsartikel Sportabzeichenwettbewerb
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Girls Day

Girls Day bei EJOT

 

Fußball und Technik für Mädchen ein Thema

 

„Wie wird aus einem Stück Draht eine High-Tech-Schraube produziert? Einblicke darüber erhielten elf Mädchen der Städtischen Realschule am Stöppel bei der 2. Auflage des Girls‘ Day bei EJOT in Bad Berleburg.

 

Im praktischen Teil des Girls‘ Day konnten die Mädchen aus Kupfer einen Ring herstellen. Angeleitet von weiblichen Auszubildenden ging das richtig flott: Das Material schneiden, bearbeiten und am Ende mit Nagellack lackieren und farblich gestalten „Technik ist für Mädchen kein Fremdwort," betont Andreas Kurth, Ausbildungskoordinator für die gewerblich-technische Ausbildung. Das zeige auch die positive Erfahrung mit weiblichen Auszubildenden.

 

In einer weiteren Gruppenarbeit ging es für die Mädchen darum, herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen: „Was könnt ihr besser als Jungs?" Zielorientierter, verlässlicher, kreativer, nicht so leichtsinnig, gut organisiert, mehr Durchhaltevermögen, bessere motorische Fähigkeiten. „In diesem Selbstbewusstein wollen wir die Mädchen bestärken," sagt Eva-Maria Homrighausen, bei EJOT zuständig für Personalmarketing. Auch das sei ein Ziel des Girls‘ Day. Die Mädchen bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen, selbstbewusst und mutig zu sein und der eigenen Stärke zu vertrauen.

 

Ausbildungsbotschafter stellen ihre Ausbildungsberufe vor

 

 „Interesse und Engagement sind wichtig – dann läuft alles gut"

 

Wie läuft ein Bewerbungsgespräch? Welche Anforderungen muss ich der Berufsausbildung erfüllen? Wie sieht ein Arbeitstag aus? Welche Karrieremöglichkeiten gibt es nach Ausbildung oder Dualem Studium? Das sind Fragen, mit denen sich Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen beschäftigen, wenn es um ihre berufliche Zukunft geht.

 

Antworten geben Ausbildungsbotschafter, und zwar sehr authentisch, mitten aus dem noch jungen Berufsleben. Deshalb hat die Firma EJOT im Frühjahr in Kooperation mit der IHK Siegen 20 Auszubildende für die Aufgabe als Ausbildungsbotschafter geschult. Bei ersten Messeeinsätzen und in den Partnerschulen in Wittgenstein haben die junge Leute aus erster Hand von ihren persönlichen Erfahrungen im Berufsleben berichtet.

 

In der Städtischen Realschule am Stöppel in Bad Berleburg haben die EJOT-Ausbildungsbotschafter in den vergangenen Wochen verschiedene Berufe aus den gewerblich-technischen und kaufmännischen Bereichen vorgestellt. Fabian Leihe, angehender Werkzeugmechaniker bei EJOT, erzählt in der Technik-AG ganz locker über den Weg von der Bewerbung und dem Bewerbungsgespräch zum Start in die Berufsausbildung und den Berufsalltag als Azubi im zweiten Ausbildungsjahr. Interesse und Engagement seien wichtig, dann läuft alles gut, so die einfache Formel von Fabian Leihe. Eric Grebe, der eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner absolviert, betont: „Wichtig ist, dass der Beruf Spaß macht." Und der angehende Informatikkaufmann Lukas Dilmann macht deutlich, dass nach dem Abitur die Duale Ausbildung eine gleichwertige Alternative zum Studium ist.

 

Für Schule und Unternehmen ist das Projekt Ausbildungsbotschafter ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern. „Ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft", so Schulleiter Manfred Müller und EJOT-Pressesprecher Andreas Wolf übereinstimmend.

 

Prüfen. Rufen. Drücken. - Schüler lernen Leben retten

Kurz vor den Osterferien erwarben alle Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 Grundkenntnisse lebensrettender Basismaßnahmen in einem 90 minütigen Reanimationskurs. Maik Duchhardt, Leiter der Intensivstation im Bad Berleburger Helios-Klinikum, schulte die Schüler und Schülerinnen mit Informationen, Demonstrationen und praktischen Übungen wie sie einen plötzlichen Herz-Stillstand erkennen und anschließend einen Notruf und Wiederbelebungsmaßnahmen (Herz-Druck-Massage) ausführen. Auch der Umgang mit dem Defibrillator wurde demonstriert.

Mit Unterstützung von "Elmar" und weiteren kleineren "Dummies" konnten die 7. Klässler anschließend das Gelernte und vor allem die Formel "30x Druck aufs Herz ausüben, 2x beatmen" einüben. Alle waren sehr interessiert und begeistert und gaben an, sich sicherer zu fühlen, falls ein Notfall eintreten sollte. Die Angst, etwas falsch zu machen, wurde somit genommen und die Antwort der Schüler wird nun lauten: Helfen heißt - nicht wegschauen!